Das Projekt: Energie vor Ort erzeugen und nutzen

Die Nutzung von Windenergie, Photovoltaik und Biogas für eine emissionsfreie dezentrale Energieversorgung ist Ziel des Projektes energie@lübesse. Projektträger sind das Schweriner Unternehmen naturwind und  die EXYTRON GmbH aus Rostock, die innovative Energiespeichersysteme entwickelt und baut. Die Projektträger arbeiten derzeit zusammen mit der Gemeinde an der Umsetzung eines solchen dezentralen Versorgungskonzeptes im Energiedorf Lübesse. Dazu wurde die Projektgesellschaft Lübesse Energiedienstleistung GmbH gegründet.

Mittels Energiespeicherung und so genannter Sektorenkopplung soll regional erzeugte erneuerbare Energie vor Ort genutzt werden. Dieser Projektansatz war zuvor auch Thema einer Machbarkeitsstudie, die am Beispiel des Energiedorfes Lübesse durchgeführt wurde. Untersucht wurde, wie Energie aus vorhandenen Windrädern und Solaranlagen vor Ort vermarktet und genutzt werden kann. Die Machbarkeitsstudie wurde mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union gefördert.

Die Studie wurde inzwischen abgeschlossen. Ergebnis: Eine emissionsfreie dezentrale Energieversorgung des Ortes Lübesse unter Nutzung der vorhandenen Energieressourcen auch in anderen Sektoren (Wärme, Mobilität) ist technisch und wirtschaftlich möglich.  Das Energiedorf Lübesse bietet mit seinen vorhandenen Windenergieanlagen und Solarparks und dem Gewerbegebiet in Nachbarschaft ideale Voraussetzungen für ein solches Leuchtturmprojekt.

Beginn der Entwurfsplanung

Die Lübesse Energiedienstleistung GmbH als Projektgesellschaft hat mit der Entwurfsplanung für ein dezentrales Energieversorgungskonzept für den Ort Lübesse begonnen. Beim Land Mecklenburg-Vorpommern wurden EU-Fördermittel für die Durchführung der Entwurfsplanung beantragt. Das Landesförderinstitut hat einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn ab 1. Oktober 2019 zugestimmt. In der Entwurfsplanung erfolgt nun die technische Dimensionierung der erforderlichen Systeme und Anlagen, Gutachten sind zu erstellen sowie die Genehmigungsplanung vorzubereiten.

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Unterstützt mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union