Das Projekt: Energie vor Ort erzeugen und nutzen

Die Nutzung von Windenergie, Photovoltaik und Biogas für eine emissionsfreie dezentrale Energieversorgung ist Ziel des Projektes energie@lübesse. Projektträger sind das Schweriner Unternehmen naturwind und  die EXYTRON GmbH aus Rostock, die innovative Energiespeichersysteme entwickelt und baut. Die Projektträger arbeiten derzeit zusammen mit der Gemeinde an der Umsetzung eines solchen dezentralen Versorgungskonzeptes im Energiedorf Lübesse. Mittels Energiespeicherung und so genannter Sektorenkopplung soll regional erzeugte erneuerbare Energie vor Ort genutzt werden.

Dieser Projektansatz war zuvor auch Thema einer Machbarkeitsstudie, die am Beispiel des Energiedorfes Lübesse durchgeführt wurde. Untersucht wurde, wie Energie aus vorhandenen Windrädern und Solaranlagen vor Ort vermarktet und genutzt werden kann. Zugleich wurde untersucht, wie ein wirtschaftlicher Betrieb von vorhandenen Energieerzeugungsanlagen über das Auslaufen der EEG-Vergütung hinaus ermöglicht werden kann. Die Machbarkeitsstudie wurde mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union gefördert.

Die Studie wurde inzwischen abgeschlossen. Ergebnis: Eine emissionsfreie dezentrale Energieversorgung des Ortes Lübesse unter Nutzung der vorhandenen Energieressourcen auch in anderen Sektoren (Wärme, Mobilität) ist technisch und wirtschaftlich möglich.  Das Energiedorf Lübesse bietet mit seinen vorhandenen Windenergieanlagen und Solarparks und dem Gewerbegebiet in Nachbarschaft ideale Voraussetzungen für ein solches Leuchtturmprojekt.

31. August 2019: Energiefest in Lübesse

Am 31. August laden die Initiatoren des Projekts zu einem Energiefest in Lübesse ein. Das geplante Versorgungskonzept wird vorgestellt. Gleichzeitig ist das Fest der Auftakt für das Modellprojekt „autarkes Energiedorf“. Einwohner und Unternehmen aus dem Ort sind dazu herzlich eingeladen. Es gibt Infostände und Vorträge, außerdem eine Kinderbaustelle und Elektro- und Erdgasmobile.

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Unterstützt mit Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Europäischen Union